Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Kategorie: Praxis (Seite 1 von 4)

Einstieg in die Filmbranche

Vier Fragen an Experte Bent Evers

Die Filmbranche ist eine (Arbeits-)Welt für sich: unklare Ausbildungs- und Karrierewege, befristete Beschäftigungen, selten ein fester Arbeitsort, kaum öffentlich ausgeschriebene Jobs. Junge Filminteressierte finden es daher oft schwierig, einen Einstieg zu finden. Autor Bent Evers gibt hilfreiche Tipps.

Weiterlesen

Reden wir miteinander!

Wie Interviews mit Filmschaffenden entstehen

Wer liest nicht gerne Interviews mit den großen Filmschaffenden der Welt? Mit Regisseur*innen, Drehbuchautor*innen, und am liebsten mit Schauspiel-Stars … so viel Glanz, so viel Glamour, so viel Klugheit, künstlerische Visionen und noch vieles mehr.

Pressekonferenz zum Film OH, CANADA bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2024
© Ariela Ortiz-Barrantes, Wikimedia Commons
Weiterlesen

«Lieber Edgar Reitz…»

Wie Regisseur Edgar Reitz und Hauptdarsteller Edgar Selge gemeinsam die Figur des Leibniz entwickelten. Ein E-Mail Austausch.

Mit Leibniz-Darsteller Edgar Selge erlebte Regisseur Edgar Reitz einen leidenschaftlichen Partner bei der Suche nach der inneren Wahrheit des Films LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES. Dieser Auszug ihrer insgesamt von Mai 2023 bis Oktober 2024 andauernden Mail-Korrespondenz zeigt, wie sie eine gemeinsame Sprache fanden und wie der Film immer weiter Gestalt annahm.

Edgar Reitz (r.) und „Leibniz“-Hauptdarsteller Edgar Selge (l.)
bei den Heimat Europa Filmfestspielen in Simmern © HEFF/Werner Dupuis
Weiterlesen

Auf den Spuren der Kameraleute: Eine Suche in Archiven und Nachlässen

Hans Albrecht Lusznat über seine Recherchen zum Entstehen der Kameraverbände in Deutschland für das Buch Unter Kameraleuten.

Am Anfang stand die Jahreszahl 1925, an der sich vor 100 Jahren zum ersten Mal die Kameraleute zu einem Berufsverband zusammengeschlossen haben sollten. Diese Zahl wurde schon seit längerer Zeit immer wieder kolportiert, obwohl sich dafür in einer Internetrecherche keine Belege finden ließen. Diejenigen, die das Jahr 1925 ins Spiel gebracht hatten, sind inzwischen alle verstorben. Die ältesten heute noch lebenden Kameraleute sind erst in der Nachkriegszeit gegen Ende der 1950er Jahre in den Beruf gestartet und können daher das damals schon gut 30 Jahre zurückliegende Gründungsereignis nur aus den Erzählungen der Altvorderen kennen.

Besuch des Klubs für Kameratechnik KfK im Agfa Versuchsatelier am 12. Dezember 1932
© Guido-Seeber-Archiv, Deutsche Kinemathek
Weiterlesen

Xenia Forever!

Doris Senn zur Entstehung ihres Buchs Frauenkino Xenia – Zürich

Die Idee, ein Buch übers Frauenkino zu schreiben, begleitet mich schon lange. Von 1993 bis 1999 war ich selbst Aktivistin des Xenia, dieses Zürcher Kinos «von Frauen für Frauen». Ebenso lange begleiten mich die Programmplakate, die ich damals sammelte und die mehr als einen Umzug überstanden. Diese sollten – wenn… – unbedingt Eingang finden in die Publikation. Vor allem aber sollte darin die Projektgeschichte dokumentiert, dem Xenia als bedeutendes feministisches Projekt Hommage erwiesen werden. Doch immer fehlte es an Zeit. Anderes war dringlicher: das Schreiben über Film, Brotjobs, Engagements hier und da.

Weiterlesen

Grünes Filmen – Auswirkungen auf Filmpraxis und Filmwissenschaft

Das Thema der Nachhaltigkeit hat seit einigen Jahren auch den Filmbereich erfasst. Und zwar nicht nur auf der inhaltlichen Ebene. Mit ‹Green Filming› oder ‹Green Shooting› werden so nicht etwa Filme über Umweltschutz oder -zerstörung bezeichnet, im Vordergrund stehen hier vielmehr strukturelle Maßnahmen und Veränderungen in der Filmproduktion und -distribution.

Am Set der dritten Staffel der Schweizer Serie ‹Neumatt›. Bei der Produktion hat man sich an den Mindeststandards aus Deutschland orientiert. Green Consultant war Sereina Gabathuler.
© SRF/Sava Hlavacek.
Weiterlesen

«Da kommt so richtig Freude auf»

Klaus R. Weinrich über die Entstehung seines Buches Raum für Geschichten – Erfahrungen und Erlebnisse eines Szenenbildners

Da kommt ja so richtig Freude auf, wenn der Schüren Verlag mein Buch Raum für Geschichten verlegt und meine Idee, etwas über meinen Beruf zu verfassen, Realität werden lässt. Das, was ich hier im Blog kurz erwähne, hatte im fertigen Buch keinen Platz mehr.

Werte:r Leser:in, Sie stellen sich sicherlich die Frage: Wie kommt man eigentlich dazu, ein Buch zu schreiben?

Nein, ein Buch sollte es erst einmal gar nicht werden – und gleich zu Beginn: Es war ein langer Weg….

Weiterlesen

»Ich möchte Projekte machen, hinter denen ich inhaltlich stehen kann«

Producerin Valentina Huber spricht im Interview mit Bent Evers über ihre Ausbildung, den Arbeitsalltag als Producerin und über die Filmbranche.

Valentina Huber, geboren 1993, studierte Medien und Kommunikation und startete über Praktika in der Produktion und bei einem Filmverleih in die Filmbranche. Absolvierte anschließend ein Volontariat der Produzentenallianz für audiovisuelle Produktion und arbeitete als Junior Producerin für eine Münchener Produktionsfirma. Absolviert aktuell das Atelier-Programm der Filmakademie in Ludwigsburg und La Fémis in Paris. Übernimmt als Producerin inhaltliche und organisatorische Aufgaben der Produzent:innen.

Weiterlesen

Spannende Filmfiguren erfinden

Pablo Hagemeyer stellt das ‚Schalenmodell der Persönlichkeit‘ vor

Damit Filmfiguren komplex und lebendig werden, benötigen sie eine individuelle Kombination bekannter Persönlichkeitseigenschaften. Hierzu schlage ich das Schalenmodell der Persönlichkeit vor. Darin schichten sich wie die Schichten einer Zwiebel, ein Storytelling-Modell wie es Autoren geläufig ist, oder wie ein Globus mit seinen Schichten aus Erde und Gestein, die sich um einen in der Tiefe liegenden Kern aufschichten.

Das Schalenmodell der Persönlichkeit
Weiterlesen

Suchbewegungen und das Teilen von feministischem Filmwissen

Bernadette Kolonko zur Entstehung des Gesprächsbandes «Unsichtbares und Ungesagtes»

UNSICHTBARES UND UNGESAGTES – 10 Female*Feminist*Gazes ist das Ergebnis einer 3-jährigen künstlerischen Forschungsarbeit an der Zürcher Hochschule der Künste, in der ich mich vertieft mit der Frage einer feministischen Ästhetik in den Filmen einer jetzigen Generation von feministischen Filmemacher*innen auseinandergesetzt habe. Aber eigentlich begann diese Suchbewegung schon viel früher, vor gut 10 Jahren an der Filmhochschule, an der ich selbst Regie studierte.

Bernadette Kolonko und Susanne Heinrich in Leipzig, 2019
Weiterlesen
« Ältere Beiträge

© 2026 FILMgeBlätter

Theme von Anders NorénHoch ↑