Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Monat: September 2026

Untergang von Anfang an

Die chaotischen Dreharbeiten zu TITANIC (1997)

Filmdrehs laufen bei weitem nicht immer so glamourös oder gar reibungslos ab, wie man sich das vielleicht vorstellen mag. Auch bei den ganz großen Klassikern – von Der weiße Hai bis Apocalypse Now – gab es das eine oder andere Produktionsdesaster: Naturkatastrophen, Unfälle am Set, egomanische Regisseure. Renatus Töpke hat sich die lustigsten und katastrophalsten Filmdesaster angeschaut und berichtet hier über einen der erfolgreichsten Filme aller Zeiten: Titanic (1997).

Filmplakat zu TITANIC (1997) © Paramount / 20th Century Fox
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»Muss mich beeilen, ich hab eine Verabredung mit einem Gespenst!«

Mit Ghostbusters und Gremlins wird die Horrorkomödie 1984 zum Kino-Phänomen

Tiefe Furcht und befreiendes Lachen lagen schon immer nahe beieinander. Bereits in der Gothic-Fiction-Literatur des 18. Jahrhunderts wurde in Romanen wie «Northanger Abbey» von Jane Austen oder «The Heroine» von Eaton Stannard Barrett Horror mit Humor angereichert und so war es kein Wunder, dass bereits früh in der Filmgeschichte so genannte Horrorkomödien produziert wurden (zum Beispiel: The Ghost Breaker, 1914 + 1922; Haunted Spooks, 1920; One Exciting Night, 1922; The Bat, 1926).

Harold Ramis, Dan Aykroyd, Bill Murray und Ernie Hudson in GHOSTBUSTERS (© Sony)
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Die Nervenkitzelmaschine – Frühes Kino und Nervosität

Kino als Nervenkitzelmaschine: Wie Hermann Häfker das Kino im Nervositätsdiskurs der Großstädte ab 1900 interpretierte.

Bevor der Nervositätsdiskurs zum Kino begann, war er bereits in kulturell nahestehenden Feldern in Erscheinung getreten. Die Interpretation der Kinematographie unter diesem Vorzeichen war naheliegend. So entstanden Kinematographentheater ab 1906/1907 massenweise gerade in Großstädten wie Berlin. Sie wurden damit Teil der modernen Unterhaltungskultur, die aus Sicht der Nervenmedizin der Stadtbevölkerung ihre Erholung raubte und für einen Teil der später beschriebenen allgemeinen urbanen Unruhe verantwortlich war.

NEMESIS (1922) © Deutsche Kinemathek Museum
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