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Monat: April 2026

Ein amerikanischer Held und der Matilda-Effekt – OPPENHEIMER (2023)

Für OPPENHEIMER hat Autor und Regisseur Christopher Nolan sehr gründlich recherchiert, wenn es darum geht, das Heldenbild des genialen Kernphysikers zu untermauern. Allerdings nimmt er in Kauf, eine bedeutende Wissenschaftlerin sträflich zu ignorieren.

Es war am Montag, 16. Juli 1945, exakt 5.29 Uhr und 45 Sekunden, als ein Mensch erstmals jene Kraft entfesselte, die die Welt im Innersten zusammenhält. Auf dem Testgelände Alamogordo in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico detonierte die erste atomare Bombe mit einer Kraft, die 21.000 Tonnen des konventionellen Sprengstoffs TNT entsprach. Regisseur Christopher Nolan nimmt sich für diesen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte 92 Sekunden Zeit: Knapp zwei Drittel seiner dreistündigen filmischen Biografie über J. Robert Oppenheimer, den Vater der Atombombe, sind erzählt, als das Accelerando der Streicher abrupt abreißt. Der Countdown springt auf null – Stille.

OPPENHEIMER-Filmplakat © Universal
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Anya Taylor-Joy wird 30 Jahre alt

Schauspielerin *16. April 1996

Zu Beginn von M. Night Shyamalans Psychothriller Split (2016) werden drei Mädchen von einem Mann mit multipler Persönlichkeit entführt. Als würdige Gegenspielerin erweist sich allerdings nicht die populäre Schulkönigin Claire, sondern die stille, pragmatische Außenseiterin Casey. Sie gibt einer Mitgefangenen den Rat, sich einzupinkeln, damit der Psychopath von ihr ablässt, sie spielt die verschiedenen Persönlichkeiten des Entführers gegeneinander aus. Mit der Rolle der Casey und ihrem Durchbruchsfilm The Witch (2015) etabliert sich Anya Taylor-Joy schon in jungen Jahren als Star.

Anya Taylor-Joy in THE MENU (2022) © Walt Disney / 20th Century Fox
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