Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Kategorie: Filmwissen (Seite 1 von 4)

Natalie Portman zum Geburtstag

Geboren am 9. Juni 1981

Eine Fassade als solche präsentieren: Statuenhaft ist das Gesicht, das Natalie Portman zu Beginn von Pablo Larraíns Jackie (2016) der nahezu mythischen Figur der Präsidentengattin leiht. Portman erscheint in diesem Film, der das komplexe Bild einer Frau aus mehreren Identitäten zusammenwebt, als die ideale Besetzung. Die Schauspielerin versteht es, jeder Facette einer Figur – im Falle Jackies die der Ikone, der betrübten oder loyalen Ehefrau, der kühl berechnenden und bewegten Nachlassverwalterin – mit der gleichen Glaubwürdigkeit auszustatten. So entsteht aus heterogenen Rollen langsam eine vielschichtige Person. Brüche werden nachvollziehbar, glatte Oberflächen verdächtig, Unstetes authentisch.

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Neue Schwarze Perspektiven

Boyz N the Hood ist im Jahre 1991 prägend für den Ghettofilm und das New Black Cinema

Dass der Begriff des New Black Cinema im Zusammenhang mit einer Reihe von Filmen, die das Leben der afroamerikanischen Bevölkerung zu Beginn der 1990er thematisierten, aufkam, kann auf mehrere sich ergänzende Weisen ausgelegt werden. So markierten diese Filme eine Abkehr von einer ersten Welle schwarzen Kinos aus den 1970ern, dem Blaxploitation-Film. Dessen Initialzündung Sweet Sweetback‘s Baadasssss Song (1971) ging zwar auf den schwarzen Regisseur und Hauptdarsteller Melvin Van Peebles zurück, viele Folgefilme waren aber von weißen Regisseuren und Produzenten gedreht worden. Außerdem war der Blaxploitation-Film umstritten, gerade beim Zielpublikum: Einerseits fanden schwarze Menschen nun verstärkt souveräne Identifikationsfiguren auf der Leinwand, andrerseits waren dies oft Drogendealer, Pimps oder Vigilanten, die Klischees über die afroamerikanische Bevölkerung ausschlachteten. Während die Coolness und der Swagger der Blaxploitation-Helden in schwarzen Action-Heroen in Werken wie Beverly Hills Cop (1984), Action Jackson (1988) und Bad Boys (1995) weiterlebten, waren diese Filme Mainstream für einen möglichst großen Massenmarkt. Das New Black Cinema erneute dagegen den Appeal des Blaxploitation-Kinos, war zudem aber auch insofern neu, als dass sich viele junge und schwarze Filmemacher daran versuchten, oft außerhalb des Studiosystems.

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Warum sind David Leans Filme heute noch aktuell?

oder: Alienität und Alterität

Lawrence pustet ein Streichholz aus. Schnitt. Die purpurrote Sonne über der arabischen Wüste, die langsam hinter dem Horizont emporsteigt und deren Licht sich wie ein Film aus flüssigem Gold über dem Wüstensand ergießt. Ein revolutionärer Filmmoment, an den sich gewiss jeder erinnern wird, der ihn einmal auf der Leinwand erleben durfte. Ohne jeden Zweifel: David Leans Bilder entfesseln eine Eindrücklichkeit, die mit Worten nur schwer zu fassen ist: Die flimmernden Rot-Orange-Töne auf der Leinwand lassen den Kinosaal zu einem lebenswidrigen Schmelztiegel werden, in dem auch Menschenrechte unter der arabischen Sonne förmlich verglühen. Die in Eis erstarrte Romantik der russischen Einöde macht Zuschauer wie Hauptfigur unfähig, sich zwischen Krieg und Frieden zu entscheiden. Und die tosende Sprengung einer Brücke, um deren Erbauung im Film rund 160 Minuten gekämpft wurde, hinterlässt auch bei uns einen emotionalen Trümmerhaufen, ohne eine wahrhaftige Identifikationsfigur, geschweige denn einen Helden. Leans Bilder entwickeln ihre Sprengkraft, für die manchmal selbst die Cinemascope-Leinwand zu klein zu sein scheint, vor allem über ihre Geschichten; ihre Geschichten von Menschen, die von Idealen getrieben und der Hoffnung besessen sind, in der Fremde eine Heimat zu finden und die Welt dadurch zu einer besseren zu machen.

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1981 schockiert Christiane F.– Wir Kinder vom Bahnhof Zoo das Kinopublikum

Rausch und Reue … und Rausch. Eine Geschichte von Drogen und Sucht im Film

«Je cooler die sind, desto mehr haben sie gedrückt», erfährt die gerade mal 14-jährige Christiane F. von ihren neuen Freunden. Wie Zombies stehen die Heranwachsenden vor den Konzerthallen oder in den Gängen zwielichtiger Diskos herum und blicken völlig von Heroin sediert auf die Welt. Was auch Christiane in die Sucht treiben wird, ist die Liebe zu ihrem Freund Detlef, der gerade mit H angefangen hat. Sie und ihre Freunde haben schon alle Popper, Speed, Alkohol und Hasch durch und sind auf der Suche nach dem nächsten Kick im Berlin der 1970er-Jahre.

Der Film von Uli Edel fängt mit seinen düsteren, ausgebleichten und trostlosen Bildern die Tristesse im Leben seiner jungen Protagonisten perfekt ein. Wir Kinder vom Bahnof Zoo (1981) ist bis heute einer der dunkelsten Berlin-Filme. Er basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsbuch, das von 1979 bis 1981 fast zwei Jahre lang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste stand. Es ist bis heute eines der meistverkauften Sachbücher in Deutschland. Das Buch entstand aus den aufgezeichneten Gesprächen der Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck mit der realen Christiane F.

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„It’s so romantic…?“

Liebesbeziehungen in Fernsehserien – romantisch oder destruktiv?

Die Idee zu meiner Arbeit entstand nach der Lektüre von Richard David Precht, „Liebe, ein unordentliches Gefühl“. Dieses unerschöpfliche und stets aktuelle Thema birgt so viele unterschiedliche Facetten. Mich persönlich hat insbesondere die Verbindung von neuro- und paarpsychologischen Erkenntnissen und filmwissenschaftlichen Ansätzen der Serienforschung fasziniert und über viele Jahre beschäftigt.

Der Titel meines Buches ist einem Dialog des 1919 verfassten Romans Night and Day von Virginia Woolf entnommen, in dessen Verlauf sich der Protagonist Ralph Denham nach der Ablehnung seines Heiratsantrages vor die Frage gestellt sah, was unter Liebe zu verstehen sei; er hegte die Vermutung, dass es sich hierbei lediglich um eine Geschichte handele, «die man sich über eine andere Person ausdenkt».

Dieser vor nun rund 100 Jahren aufgeworfenen Frage ist die Untersuchung unter mehreren Aspekten nachgegangen. Wäre sie gefordert, Mr. Denham aus heutiger Perspektive eine Antwort zu geben, würden die vorliegenden Befunde seine Hypothese nicht uneingeschränkt bestätigen können. Liebe, so lässt sich vorsichtig und knapp zusammenfassen, ist vermutlich nicht nur eine Geschichte.

Insbesondere die seriell dargestellte Verliebtheit, aber auch einzelne Aspekte des psychologischen Bindungsverständnisses lassen sich den Erkenntnissen der zahlreichen, auch neurowissenschaftlich-en Studien zum Thema „romantische Liebe“ und attachment gut zuordnen. Liebe scheint also mehr zu sein als etwas, das im Laufe unserer Sozialisation erworben wird, ein Gedanke, dem die Kunstwissenschaft aktuell noch mit sehr viel Vorsicht begegnet.

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Entdeckerfreude auf jeder Seite

Das Lexikon des internationalen Films: Im Datendschungel

In den letzten Monaten saßen wir aus bekannten Gründen oft zu Hause und haben Filme geguckt. Aber Anregungen zu finden und Entdeckungen zu machen war oft gar nicht so einfach.
Die Anzahl der Streamingdienste nimmt immer weiter zu, das Angebot wird immer unübersichtlicher. Da fällt es nicht immer leicht, sich bei der ständigen Verfügbarkeit für einen Film zu entscheiden – und sich darauf auch einzulassen.

Auf der Suche

Hilfreich ist da der Blick in den aktuellen Jahresband des Lexikon des Internationalen Films. Dort sind auf über 500 Seiten die Neu­erscheinungen des Jahres zusammengetragen. Es finden sich fundierte Kurzkritiken der Filme, sowie die Besprechungen von DVD- und Blu-ray-Editionen, bei denen auch gut gemachte Editionen mäßig bewerteter Filme ausgezeichnet werden können. Gerade für Zeiten, in denen Filme in den eigenen vier Wänden konsumiert werden müssen, lohnt sich der Blick in die DVD- und Blu-ray-Rubrik.
Beim Stöbern durch die zahlreichen Beiträge bleibt dabei ein wichtiges Element der Inspiration erhalten – der Zufall. Ohne ihn wären Entdeckungen wie etwa das Penicillin, Teflon oder die Fotografie ausgeblieben. Bei der Filmauswahl sollen neue Entdeckungen ebenfalls nicht ausbleiben. Man stolpert über Filme, die man verpasst hat oder doch gern sehen möchte.

Hilfreiche Datenbank

Das Filmjahrbuch ist mehr als die jährliche Aktualisierung der Filmdienst-Datenbank in Printform. Es enthält auch einen detaillierten Jahresrückblick, Filmpreise und Auszeichnungen und diverse Beiträge aus dem Filmdienst, die bisher nur online zu lesen waren. Aber das Herzstück bleibt die elek­tronische Datenbank des Filmdienst. Grund genug mal zu schauen, was dort im Datendschungel zu finden ist. Wir fragen Marius Nobach, den verantwortlichen Redakteur.

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Mel Gibson * 3.1. 1956

Ein aufregender Schauspieler

Mel Gibsons Durchbruch zu einem der gefragtesten und bestbezahlten Stars Hollywoods erfolgte zweifellos durch seine Hauptrolle in einem kleinen australischen B-Picture-Movie, für den man dem Regiedebütanten George Miller eine vergleichsweise lächerliche Summe von 400 000 Dollar Produktionsetat zur Verfügung gestellt hatte. Dass dieser Film, MAD MAX (1979), sich nicht nur zu einem sensationellen finanziellen Erfolg mauserte, dessen weltweites Einspielergebnis heute auf um die 100 Millionen Dollar geschätzt wird, sondern auch zu einem rasanten Kultfilm und einem Prototypen für das anarchistische Endzeitkino der 80er Jahre, ist nicht zuletzt dem vielseitigen Talent Mel Gibsons zu verdanken. Geboren wurde Mel Columcille Gerard Gibson in den USA, doch siedelte ihn sein Vater bereits mit zwölf Jahren mit einem Teil der insgesamt 13köpfigen Familie nach Down Under um, weil er zurecht befürchtete, seine männlichen Nachkommen ansonsten der Vietnam-Invasion opfern zu müssen. Statt durch den asiatischen Dschungel zu robben, erwarb sich Gibson sein schauspielerisches Rüstzeug am National Institute of Dramatic Arts in Sydney. Auf drei weitere ’Lehrjahre’ mit reinen Brot-und-Butter-Jobs in mäßig erfolgreichen Kinoproduktionen, in TV-Shows und einigen Bühnenproduktionen, folgte 1979 der Durchbruch: Gleichzeitig zur weltweiten Aufmerksamkeit, die er mit MAD MAX auf sich zog, erhielt Gibson eine Auszeichnung vom Australian Film Institute als bester Schauspieler für seine Interpretation eines behinderten jungen Mannes in TIM (1979). Sein Debüt für Hollywood gab Gibson 1984 als Fletcher Christian in DIE BOUNTY an der Seite von Anthony Hopkins. Mit anspruchsvolleren Rollen wie der des Ed Biddle in MRS. SOFFEL (1984) versuchte er früh, sein Image als gut aussehender, aber grobschlächtiger Mime mit beschränkten darstellerischem Talent in Richtung Charakterdarsteller zu korrigieren – ein Weg, den er kontinuierlich weiterverfolgte bis hin zu HAMLET 1990. Nicht zuletzt mit dem Historienepos BRAVEHEART (1995) setzte er einen Meilenstein für seinen Weltruhm – Voraussetzung dafür, dass er mit THE PATRIOT im Jahr 2000 als erster Hollywoodstar die magische Grenze der 25 Millionen Dollar Gage überschritt. Seine parodistischen Qualitäten stellte der heute siebenfache Vater nicht zuletzt in den vier Sequels zu LETHAL WEAPON unter Beweis, die Produktion, die Gibsons Karriere wohl am stärksten geprägt haben dürfte. Die wohl größten Schlagzeilen und die nachhaltigste Präsenz in den Kulturteilen der Zeitungen rund um den Globus erzielte er jedoch jüngst durch seinen nach THE MAN WITHOUT A FACE (1993) und BRAVEHEART dritten Ausflug hinter die Kamera. Vor allem die Brutalität der Darstellung des Martyriums Christi in THE PASSION OF THE CHRIST (2004) spaltete Publikum und Kritik. Für ein neues, ähnlich ambitioniertes Regieprojekt des streng gläubigen Katholiken, einer Verfilmung des Lebens von Papst Johannes Paul II, soll bei der Beerdigung und den Trauerfeierlichkeiten laut Zeitungsberichten bereits ein Filmteam vor Ort gewesen sein.

Dieser Beitrag ist im Filmkalender 2006 erschienen. Auch in der aktuellen Ausgabe des Filmkalenders gibt es Porträts und spannende Beiträge

Hayao Miyazaki

5.1. 1941

„Bevor ich ihn traf, stellte ich mir Hayao Miyazaki immer als Baum vor, nicht als Mensch“, sagte die Darstellerin Yumi Tamai einmal. Wer die Filme des japanischen Animationsmeisters gesehen hat, kann das vielleicht verstehen. Er ist einer der erfolgreichsten Filmemacher der Welt, aber eben auch ein überzeugter Aktivist, der in seinen Werken stets den rücksichtsvollen Umgang mit der Umwelt thematisiert. Miyazaki zieht sich regelmäßig in die uralten Wälder der Insel Yakushima zurück – die knorrigen, riesenhaften Bäume dieser Region dienten als Inspiration für viele seiner Filme.

Die zweite große Leidenschaft, die sich neben dem Naturschutz immer wieder in Miyazakis Filme einschleicht, ist die Luftfahrt. Kein Wunder, schließlich baute sein Vater Flugzeuge. Dabei sind es vor allem die europäischen Modelle, die den Animationskünstler von kleinauf begeistern, denn Miyazaki schwankt ständig zwischen der japanischen und der europäischen Kultur. Während er in Porco Rosso oder Das Schloß im Himmel in mediterranen Landschaften und mittelalterlichen Fachwerkhäusern schwelgte, breitete er in Chihiros Reise ins Zauberland und Prinzessin Mononoke mit archaischen Rachegöttern und freundlichen Fluß- und Waldgeistern ein ganzes Pandämonium japanischer Folklore vor dem staunenden Zuschauer aus. Genauso vielfältig mischt Miyazakis Zeichenstil auch klassische japanische Maltechniken mit europäischer Tiefenperspektive.

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Leos Carax *22. 11. 1960

Der französische Filmregisseur Leos Carax wird 60 – Porträt eines Poète maudit.

„Metteur en scène ou director. Il ne s’agit pas de diriger quelqu‘ un, mais de se diriger soi-même.“                                          

Robert Bresson, “Notes sur le cinématographe”

In Sachen Karriere an die Wand fahren kann Leos Carax so schnell niemand das Wasser reichen. Vier Langfilme in 25 Jahren, darunter das Millionengrab POLA X (1999) und die mehrere Produzenten verschleißende Großproduktion DIE LIEBENDEN VON PONT-NEUF (1991). Hinzu kommen totgeborene Projekte und der Ruf, schwierig zu sein. Es gibt vermutlich vertrauenerweckendere Biographien im Filmgeschäft, zumindest für die Finanzjongleure der heutigen Kinoökonomie.

Nicht ohne Witz ist deswegen der Titel der jüngsten Produktion des französischen Regisseurs: MERDE (2008), ein Beitrag zum Omnibusfilm TOKYO, an dem neben Carax noch Michel Gondry und Bong Joon-ho mitgewirkt haben. MERDE ist ein Anschlag auf den guten Geschmack, eine anarchische digitale Farce, die ebenso viel vom Filmgeschäft verrät wie vom Terrorwahn nach dem 11. September 2001. Denis Lavant verkörpert die gleichnamige Hauptfigur: einen zotteligen Quasimodo, der die Menschen hasst und das Leben liebt. Von der Tokioter Kanalisation aus macht er sich auf, Angst und Gewalt in der japanischen Metropole zu säen. Man sieht kreischende Japanerinnen und Fernsehmoderatoren, die von Anarchie in der Stadt berichten – und einen entrückten Denis Lavant, der an eine düstere Märchenfigur erinnert. „Er sagt, er heiße Merde“, sagt sein Anwalt während der Gerichtsverhandlung, „was übrigens sehr an das französische Wort für Scheiße erinnert.“

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Ryan Gosling

*12.11.1980

Bei flüchtiger Betrachtung dürfte Ryan Gosling bei vielen Menschen den Impuls wecken, den auch die Figur von Emma Stone in der Komödie Crazy Stupid Love (2011) verspürt: Wir wollen ihn auffordern, sein Shirt auszuziehen, um dann ungläubig auszurufen: „Ist das dein Ernst? Du siehst aus wie gephotoshopped!“
Der am 12.11.1980 in Ontario geborene Kanadier ist aber viel mehr als ein charmanter Beau. Schon als Kind tanzt, singt und musiziert er. Im Alter von 12 Jahren wird er zum ersten kanadischen „Mouseketeer“, setzt sich bei einem Talentwettbewerb gegen mehr als 15.000 Konkurrent*innen durch. Zwei Jahre lang ist er mit Justin Timberlake, Christina Aguilera und Britney Spears Teil der Jungstar-Schmiede „Micky Mouse Club“. Von 1995 bis 1999 tritt er in TV-Teenieserien wie Young Hercules auf.

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