Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 9)

»Muss mich beeilen, ich hab eine Verabredung mit einem Gespenst!«

Mit Ghostbusters und Gremlins wird die Horrorkomödie 1984 zum Kino-Phänomen

Tiefe Furcht und befreiendes Lachen lagen schon immer nahe beieinander. Bereits in der Gothic-Fiction-Literatur des 18. Jahrhunderts wurde in Romanen wie «Northanger Abbey» von Jane Austen oder «The Heroine» von Eaton Stannard Barrett Horror mit Humor angereichert und so war es kein Wunder, dass bereits früh in der Filmgeschichte so genannte Horrorkomödien produziert wurden (zum Beispiel: The Ghost Breaker, 1914 + 1922; Haunted Spooks, 1920; One Exciting Night, 1922; The Bat, 1926).

Harold Ramis, Dan Aykroyd, Bill Murray und Ernie Hudson in GHOSTBUSTERS (© Sony)
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Einstieg in die Filmbranche

Vier Fragen an Experte Bent Evers

Die Filmbranche ist eine (Arbeits-)Welt für sich: unklare Ausbildungs- und Karrierewege, befristete Beschäftigungen, selten ein fester Arbeitsort, kaum öffentlich ausgeschriebene Jobs. Junge Filminteressierte finden es daher oft schwierig, einen Einstieg zu finden. Autor Bent Evers gibt hilfreiche Tipps.

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Theda und ihre Erbinnen

A Fool There Was zeigt 1915 erstmals die Figur des Vamps im Kino

Die dunkle Verführerin bzw. der Vamp war als Sirene, Racheengel oder Vampirin im Mythos, in der Malerei, in der Musik und in der Literatur ein beliebtes Motiv. Einige der gefährlichen Grazien sind Salomé, Circe, Loreley oder Lulu. Nach 1900 fand die Femme fatale im neuen Medium Film Einzug, wobei die hinreißende Theda Bara als erste cineastische Verkörperung des Vamps gilt.

Theda Bara in A FOOL THERE WAS (1915) © Fox Film Corp.
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Zwischen Krisen und Zuversicht – Geschichten, die Mut machen

Autorin C. Juliane Vieregge über die Entstehung ihres Buches Was wirklich zählt. 18 mal Hoffnung in Krisenzeiten.

»Warum schreiben Sie?«, werde ich manchmal gefragt.
Die Antwort ist ziemlich einfach: Weil ich mir über etwas Bestimmtes klar werden möchte. Ich glaube, ein Buch wird dann am besten, wenn ich als Autorin ein Eigeninteresse damit verbinde. Erst wenn ich Antworten auf meine Frage gefunden habe, erst wenn sich in mir eine Geschichte entfaltet, kann ich sie an andere weitergeben.

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Wie Hollywood lernte, die Bombe zu lieben: Die Atombombe im Kino

Nach den Atombomben-Abwürfen über Hiroshima und Nagasaki im August 1945 entstand ein neues Genre: das Atombombenkino. Sassan Niasseri wirft einen Blick auf dessen ikonisch gewordenen Bilder.

Falls Ihnen aufgefallen sein sollte, dass die Bilder nuklearer Explosionen in vielen Filmen gleich aussehen, brauchen Sie ihre Wahrnehmung nicht zu hinterfragen. Sie täuschen sich nicht. Es sind dieselben Bilder.

Archivmaterial von einer Atombombenexplosion, das in Spielfilmen verwendet wurde. 
Diese Abbildung (nachträglich koloriert) zeigt den sig. Atompilz und entstammt dem Trinity-Test 1945.
Archivmaterial von einer Atombombenexplosion, das in Spielfilmen verwendet wurde.
Diese Abbildung (nachträglich koloriert) entstammt dem Trinity-Test 1945.
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KOMM UND SIEH (1985) – Der ultimative Film über Krieg

Warum können und müssen wir trotz der Grausamkeiten bei Kriegsfilmen hinsehen?

Krieg überschreitet auch in seiner filmischen Darstellung und Produktion oftmals Grenzen. Es sind Filme über den Krieg und zugleich Filme der Superlative, die uns aus den letzten Jahrzehnten im Gedächtnis geblieben sind: Filme wie APOCALYPSE NOW von Francis Ford Coppola, HIROSHIMA, MON AMOUR von Alain Resnais, THE GREAT DICTATOR von Charlie Chaplin, DAS BOOT von Wolfgang Petersen und CHRIS THE SWISS, von Anja Kofmel. Diese Liga übertrifft nur noch ein Film: KOMM UND SIEH (Sowjetunion 1985) von Elem Klimow.

KOMM UND SIEH (1985) als Imperativ für Filme über den Krieg und deren Rezeption
© Bildstörung / Drop-Out
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Angst vor der Leerstelle – ZODIAC und der Serienkillerfilm

Johannes Binotto über Serienkiller-Stories und deren Darstellungen in ZODIAC (2007) und THE BOSTON STRANGLER (1968)

Der Begriff «Serienkiller» soll angeblich erst in den Siebzigerjahren im Jargon des amerikanischen FBI aufgekommen sein, das Kino freilich hatte ihn schon längst erfunden. Bereits in Louis Feuillades Mitte der 1910er-Jahre gemachten Fortsetzungskrimis Fantomas und Les Vampires wird in Serie gemordet, und zwar buchstäblich, von Episode zu Episode.

Pell James und Patrick Scott Lewis in ZODIAC: DIE SPUR DES KILLERS (2007)
© Warner Bros.
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Frauenkino Xenia in Zürich – Gründung eines feministischen Kinoprojekts

Doris Senn berichtet aus der Frauenbefreiungsbewegung in Zürich und der feministischen Film- und Kinogeschichte der 70er und 80er Jahre

Das Frauenkino Xenia entstand 1988 in Zürich – als Kinoinitiative von Frauen für Frauen. Damit stand es nicht allein, sondern konnte sich bewusst oder unbewusst auf Wegbereiterinnen und Mitstreiterinnen abstützen. Anders und in gewissem Sinn provokativ war es dadurch, dass es ausschliesslich Frauen offenstand. Aber auch dafür gab es Vorbilder im nahen Umfeld: im Frauenzentrum, der Frauenétage im Kanzlei oder der Frauenparty Tanzleila.

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Schönheit und Vielfalt der kleinen Kinos auf dem Lande

Die Fotografin Katrin Schneider hat Provinzkinos porträtiert – die Fotos zeigen eine Welt voller Zauber und Nostalgie

«Kino ist ein romantischer Ort, so wundersam wie paradox. Man geht in einen abgeschlossenen Raum ohne Fenster und Licht, um die Welt zu erfahren. Die Realität lässt sich manchmal in ihrer Abwesenheit am besten erkunden. Und im schönsten Fall kehrt man als etwas anderer Mensch wieder in sie zurück, wandert eine innere Bewegung vom Bauch bis in den Kopf und setzt sich dort fest. Filme können nicht die Welt verändern, aber die Menschen, die sie sehen. Kinos sind Orte, die vom Glauben an diese Utopie erzählen.», so Andreas Dresen im Vorwort zum entstandenen Bildband Cinema Provinziale. Einige dieser romantischen Orte stellen wir hier genauer vor.

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