Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Kategorie: Filmwissen (Seite 7 von 9)

Leos Carax *22. 11. 1960

Der französische Filmregisseur Leos Carax wird 60 – Porträt eines Poète maudit.

„Metteur en scène ou director. Il ne s’agit pas de diriger quelqu‘ un, mais de se diriger soi-même.“                                          

Robert Bresson, “Notes sur le cinématographe”

In Sachen Karriere an die Wand fahren kann Leos Carax so schnell niemand das Wasser reichen. Vier Langfilme in 25 Jahren, darunter das Millionengrab POLA X (1999) und die mehrere Produzenten verschleißende Großproduktion DIE LIEBENDEN VON PONT-NEUF (1991). Hinzu kommen totgeborene Projekte und der Ruf, schwierig zu sein. Es gibt vermutlich vertrauenerweckendere Biographien im Filmgeschäft, zumindest für die Finanzjongleure der heutigen Kinoökonomie.

Nicht ohne Witz ist deswegen der Titel der jüngsten Produktion des französischen Regisseurs: MERDE (2008), ein Beitrag zum Omnibusfilm TOKYO, an dem neben Carax noch Michel Gondry und Bong Joon-ho mitgewirkt haben. MERDE ist ein Anschlag auf den guten Geschmack, eine anarchische digitale Farce, die ebenso viel vom Filmgeschäft verrät wie vom Terrorwahn nach dem 11. September 2001. Denis Lavant verkörpert die gleichnamige Hauptfigur: einen zotteligen Quasimodo, der die Menschen hasst und das Leben liebt. Von der Tokioter Kanalisation aus macht er sich auf, Angst und Gewalt in der japanischen Metropole zu säen. Man sieht kreischende Japanerinnen und Fernsehmoderatoren, die von Anarchie in der Stadt berichten – und einen entrückten Denis Lavant, der an eine düstere Märchenfigur erinnert. „Er sagt, er heiße Merde“, sagt sein Anwalt während der Gerichtsverhandlung, „was übrigens sehr an das französische Wort für Scheiße erinnert.“

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Ryan Gosling

*12.11.1980

Bei flüchtiger Betrachtung dürfte Ryan Gosling bei vielen Menschen den Impuls wecken, den auch die Figur von Emma Stone in der Komödie Crazy Stupid Love (2011) verspürt: Wir wollen ihn auffordern, sein Shirt auszuziehen, um dann ungläubig auszurufen: „Ist das dein Ernst? Du siehst aus wie gephotoshopped!“
Der am 12.11.1980 in Ontario geborene Kanadier ist aber viel mehr als ein charmanter Beau. Schon als Kind tanzt, singt und musiziert er. Im Alter von 12 Jahren wird er zum ersten kanadischen „Mouseketeer“, setzt sich bei einem Talentwettbewerb gegen mehr als 15.000 Konkurrent*innen durch. Zwei Jahre lang ist er mit Justin Timberlake, Christina Aguilera und Britney Spears Teil der Jungstar-Schmiede „Micky Mouse Club“. Von 1995 bis 1999 tritt er in TV-Teenieserien wie Young Hercules auf.

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Ethan Hawke

* 6. November 1970

Whatever Happened to the Nineties? Nicht, dass man Eurodance, Diddl-Mäuse oder Plateau-Sneaker vermissen würde, doch irgendwas fehlt. Vielleicht ist es die eingeschnappte Verweigerungshaltung des Grunge, mit ihrer herzlich-naiven Teenage Angst und der ebenso trotzigen wie zum Scheitern verurteilten Entscheidung, nie beim großen Mittelmaß des Erwachsenendaseins mitzumachen. Während anderswo das Ende der Geschichte gefeiert wurde, verschränkten die letzten Jahrgänge der Generation X bockig die Arme und weigerten sich, in den geschmacklosen Taumel der Spaßgesellschaft einzusteigen. Ein Posterboy von einst und eine Erinnerung an die verstrubbelte Unzufriedenheit mit dem allzu seichten Lauf der Dinge war, ist und bleibt Ethan Hawke. Als sinnkriselnder Musterschüler Todd Anderson in Peter Weirs Club der toten Dichter lieh er noch in den späten Eighties den inspirierenden Ausführungen von Lieblingslehrer Robin Williams sein Ohr und nahm sich dessen Credo „Seize the Day“ anscheinend auch nach Drehschluss zu Herzen. Wie Todd schien auch Hawke zu wissen, dass nicht nur der Tag, sondern auch die Karriere zu wertvoll sind, um sie mit Mittelmaß und Stumpfsinn zu vergeuden.

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Tilda Swinton

*5. November 1960

Es war eine eindrückliche Geste der Trauer. 1995 legte sich Tilda Swinton in einen gläsernen Sarg. Eine Woche jeden Tag acht Stunden lang. „The Maybe“ hieß die Ausstellung in der Londoner Serpentine Gallery, in der die Schauspielerin als lebendes Exponat ihrem Mentor und Künstlerfreund Derek Jarman die letzte Ehre erwies. Jarman war 1994 an Aids gestorben. „Derek Jarman war eine Gegenkraft“, sagte Swinton einmal in einem Interview mit der „Zeit“, „aber von innen, aus dem Herzen der Kultur heraus. Ich fühlte mich wie ein Kind, das in dieser Umgebung erzogen wurde. Denn die Zeit mit Jarman war meine Geburt als Künstlerin.“ Sieben Filme haben die beiden zusammen gemacht. Unvergessen ist ihr erster Auftritt auf der Leinwand, in CARAVAGIO 1986: Swinton mit schmutzverschmiertem Gesicht, ein Mädchen von der Straße, das von dem italienischen Maler porträtiert wird. Sie nimmt ihr Kopftuch ab und entblößt ihre langen roten Haare. Eine Ikone war geboren – im Film selbst und in der Welt des Undergroundkinos. In THE LAST OF ENGLAND – VERLORENEN UTOPIEN (1987) spielte sie eine Braut im assoziativen Abbruchfeld zwischen Viktorianismus und Thatcherismus, im nicht minder experimentellen EDWARD II die intrigante Königin Isabella in prachtvoller Kostümierung. In den magischen Bildentwürfen Jarmans war Swinton immer mehr Teil eines Gemäldes als eine psychologisch agierende Schauspielerin.

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Thomas Heise wird 65

* 22. August 1955

2009 öffnete Thomas Heise sein Kellerarchiv und brachte Bilder, Fragmente und Notizen nach oben, die er in anderen Filmen nicht unterbringen konnte und die zum Wegschmeißen zu wertvoll waren. MATERIAL hieß die knapp dreistündige Montage, ein monumentales Filmgedächtnis, in dem die Geschichte vom Ende der 80er Jahre bis in die Gegenwart in assoziativen Schleifen verläuft. Der 4. November 1989 etwa: Großdemonstration auf dem Alexanderplatz in Berlin, Heise filmt nicht die Redner, sondern die Gesichter der Zuhörer. Oder die brutale Räumung besetzter Häuser in Berlin-Friedrichshain am 14. November 1990, ein apokalyptisches Inferno, für Heise die erste Duftmarke des wiedervereinigten Deutschland. „Man kann sich die Geschichte länglich denken“, sagt er in MATERIAL aus dem Off, „sie ist aber ein Haufen.“ Ein Haufen disparater Dramaturgien und Materialien – das Strukturprinzip der jüngeren Filme des Dokumentaristen überhaupt, der sich in seiner künstlerischen Karriere immer mehr vom linearen Erzählen entfernt und offenen Montagen zugewandt hat.

Am bislang gelungensten in IM GLÜCK (NEGER) (2006), einem Film über das Erwachsenwerden von vier jungen Leuten. Heise hatte mit ihnen sechs Jahre zuvor ein Stück von Heiner Müller inszeniert und sie wieder aufgesucht. Er erzählt gegen das zeitliche Nacheinander, in Brocken und Fetzen, und verzichtet auf Interviews, weil die Protagonisten, wie er einmal in einem Gespräch sagte, sich inzwischen an Formen der Selbstdarstellung orientierten, wie sie sie aus dem Fernsehen kennen. Heise wählte den Weg der direkten Inszenierung: Er lässt die Jugendlichen Briefe vorlesen und Auszüge aus literarischen Dokumenten.

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Haben wir das nicht schonmal irgendwo gesehen?

Zur Entstehung von „Alles schon mal dagewesen: Was wir aus Pandemie-Filmen für die Corona-Krise lernen können“

Als ich mich im Januar mit guten Freundinnen und Freunden noch beim Kaffee darüber unterhielt, was immer häufiger in den Nachrichten aufflackerte, wirkte alles noch sehr fern: China stellte zwar – eindrucksvoll fürs Fernsehen inszeniert – innerhalb weniger Tage ein beachtliches Notkrankenhaus für eintausend Schwerstkranke auf, aber Wuhan ist auch sechs Zeitzonen entfernt. Die meisten in meinem Umfeld blieben auch noch gelassen, als im Februar der Bundesgesundheitsminister in seinen täglichen Pressebriefings vor der Kamera stets von einer „dynamischen Entwicklung“ sprach – Ausgang unbekannt. Als Anfang März die Lage auch in Italien eskalierte und die Bilder von auf Militärlastern geladenen Toten durch die Welt gingen, wurde wohl immer mehr Menschen bewusst: Hier kommt etwas auf uns zu, und die Atmosphäre beim Kino-Besuch war spürbar angespannt. Für mich persönlich wurde alles dann sehr konkret und im gewissen Sinne unumkehrbar, als ich in meiner Tanzsport-Gruppe meine Mitglieder Mitte März über die neuen „Hygieneregeln“ des Vereins belehren musste und Desinfektionsmittel aufstellte, dann die Universitätsbibliothek am 13. März bis auf Weiteres seine Pforten schloss, ich damit (ausgerechnet in der Endphase meines Promotionsprojekts) ins bücherarme und vergleichsweise trostlose Exil des Home Offices verbannt wurde, und schließlich am 17. März ein Familienmitglied von seiner Arbeitsstelle aus dem Ausland mit dem letzten Linienflieger in die Heimat evakuiert wurde.

Die Geschwindigkeit, mit der Covid-19 in diesem Jahr über uns alle hereingebrochen ist, hat nicht nur die meisten Menschen überall auf der Welt, sondern auch die Vielzahl der Politikerinnen und Politiker überrascht. Obwohl Experten seit Langem davor warnen, dass mit zunehmender Globalisierung früher oder später eine Pandemie zu erwarten wäre und man sich auf sie genauso gewissenhaft vorbereiten müsste wie auf alle anderen Gefahren, die mit dem sonst komfortablen modernen Leben verbunden sind, traf die Krankheit trotz allem die große Mehrheit und vor allem die Verantwortlichen überwiegend unvorbereitet. Das wiederum verwunderte mich, hatte ich doch in meiner Dissertation herausgearbeitet, wie die spätmodernen Gesellschaften vor allem durch Film und Fernsehen ihre makrosoziale Kommunikation organisieren – und welches Schreckensthema ist in den vergangenen Jahren bitte präsenter in Kino und Serien gewesen als die Pandemie?

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Jennifer Lawrence zum Geburtstag

* 15. August 1990

One for them, one for me. Der Balanceakt zwischen den rentablen, dafür vergessenswerten Megablockbustern auf der einen Seite und den sperrigen, prestigeträchtigen Stoffen, die das Nischenpublikum der Cineasten und mit etwas Glück auch die Academy beglücken, auf der anderen, ist ein Kunststück, das nur den wenigsten gelingt. Umso erstaunlicher ist die mühelos scheinende Eleganz mit der Jungdiva Jennifer Lawrence seit ihrem Durchbruch in Debra Graniks 2010er Backwood-Familiendrama Winter‘s Bone zwischen den Welten hehrer Kunst und Box-Office-Erfolgen zu wandeln versteht.

Egal wie reibungslos die Methode Lawrence dabei auch zu laufen scheint, stehen am Anfang wie so oft das Glück und das richtige Händchen bei der Rollenwahl. So war alles andere als sicher, dass sich Suzanne Collins‘ Young-Adult-Saga um die Tribute von Panem, ein aus Versatzstücken aus William Goldings „Herr der Fliegen“, Kōshun Takamis „Battle Royale“ und einem breiten Sortiment an Dystopie-Klischees zusammengerührter Kessel Buntes, zu einem derartigen Hit in Buch- und Filmform entwickeln würde. Mit dem Kassenerfolg kamen der Aufwind und das Selbstvertrauen, riskantere Wege einzuschlagen.

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Iris Berben zum 70sten am 12. August 2020

Die große Sieben naht. Die Laudatien sind verfasst, der rote Teppich zum Ausrollen bereit und die Kerzen sind abgezählt. Iris Berben feiert runden Geburtstag und jeder will gratulieren. Wozu genau? Zu ihrem Engagement für Frieden, AIDS-Hilfe und Sozialdemokratie, dafür aber gegen Rassismus und Antisemitismus, zur langjährigen Präsidentschaft der deutschen Filmakademie oder schlicht zur Erziehung ihres Sohnes, Produzenten-As Oliver? Egal, alles toll! Wenn man schon Stars hat, die über Jahrzehnte im Geschäft bleiben, ein gewisses handwerkliches Niveau nicht unterschreiten und es schaffen, in Würde zu altern, ehrt man sie hierzulande wie Nationalheiligtümer. Dass ausgerechnet die Filmographie Berbens, ein vielleicht nicht zu unterschätzender Aspekt einer Schauspielkarriere, so wenige Gründe zum Gratulieren gibt, verleiht den anstehenden Festlichkeiten dennoch einen leicht säuerlichen Beigeschmack.

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Unstillbare Sehnsucht

Claude Sautet 23. Februar 1924 – 22. Juli 2000

„Mich interessiert das Banale“, sagte Claude Sautet einmal und meinte damit das Gegenteil vom Seichten und Trivialen. In den 14 Filmen, die er in 40 Jahren als Regisseur gedreht hat, ging es ihm zumeist um die Verwirrung der Gefühle seiner Protagonisten und die kleinen und großen Zwischenfälle, die sie aus der Bahn warfen. Das Banale – es manifestierte sich schon in den Titeln von zwei seiner bekanntesten Arbeiten: DIE DINGE DES LEBENS (1970) und EINE EINFACHE GESCHICHTE (1978). Wie kaum ein anderer analysierte und porträtierte er die französische Gesellschaft, nicht bitter und ätzend, sondern mit leichtem Strich und einer großen Sympathie für seine Figuren, auch und gerade für die gestrandeten und gescheiterten. Vor allem die Bourgoisie ist das soziale Kraftfeld seiner Filme, der saturierte Mittelstand ohne materielle Sorgen, damit mit umso größeren emotionalen Defiziten. Häufig sind es die Männer, die in eine Krise geraten, durch einen Unfall oder – wie in den meisten Fällen – durch eine Frau. Eine Krise, „vor welcher, während welcher und nach welcher alle Sicherheiten zu wanken beginnen und die Verletzlichkeit meiner Figuren bloßgelegt werden.“ (Sautet)

Claude Sautet

Claude Sautet ist mit dem Namen der berühmtesten Schauspieler des französischen Kinos von den 70er bis weit in die 90er Jahre verbunden: Michel Piccoli, Ives Montand, Gérard Depardieu, Jacques Dutronc, Daniel Auteuil, Emmanuelle Béart und natürlich Romy Schneider. Sie spielte in fünf seiner Filme mit. Erstmals in DIE DINGE MEINES LEBENS, einem psychologisch sensibel erzähltem Liebesdrama an der Seite von Piccoli, gleich darauf in der gleichen Personalkonstellation in DAS MÄDCHEN UND DER KOMMISSAR (1971). Darin prallen eine Prostituierte und ein vom Ehrgeiz zerfressener Ermittler aufeinander, der mit ihrer Hilfe eine Gaunergruppe aufliegen lassen will, und liefern sich einen dramatischen abgründigen Showdown – eine der vielleicht herausragendsten Darstellungen von Romy Schneider und einer der vielleicht besten Filme Sautets überhaupt. Es folgten in den nächsten Jahren CÉSAR UND ROSALIE (1972), VINCENT, François, PAUL UND DIE ANDEREN (1974), MADO (1976) und EINE EINFACHE GESCHICHTE: Eine Frau, gespielt von Romy Schneider, hat ein Kind aus einer früheren Verbindung abgetrieben, kehrt zu ihrem Ex-Mann zurück, der sich in einer neuen Beziehung befindet, und wird von ihm schwanger. Eine einfache Geschichte, die in Sautets brillanter Inszenierung zu einem Krisenpsychogramm von Menschen in der Mitte ihres Lebens wird. EINE EINFACHE GESCHICHTE erhielt dafür eine Oscar-Nominierung in der Kategorie bester fremdsprachiger Film.

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Bettina Böhler geb. 24. 6. 1960

Wer kann aus dem Stand fünf deutsche Cutter an einer Hand aufzählen? Ein schwieriges Unterfangen. Selbst Bettina Böhler, die zu den renommiertesten Vertreterinnen des Editorenhandwerks hierzulande zählt und seit Jahren für den Schnitt einiger der besten deutschen Autorenfilme verantwortlich zeichnet, führt in der öffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein. „Die große Unbekannte des deutschen Kinos“ wurde sie auch folgerichtig in der Jurybegründung genannt, als sie 2007 den Bremer Filmpreis für langjährige Verdienste und herausragende Leistungen im europäischen Kino verliehen bekam. Ähnlich wie Peter Przygodda, dem legendären Schnittmeister eines großen Teils des Wim Wenders-OEuvres, versteht Bettina Böhler ihre Arbeit nicht als ästhetisches Ereignis, das sich selber feiert, sondern mehr als Handwerk im Dienste des Gesamtkunstwerks Film. „Der Schnitt ist nicht dazu da, um vor allem möglichst viel zu schneiden, sondern er sollte das Material einfach so gut wie möglich bedienen, die Geschichte, die Schauspieler, die Inszenierung, was alles dazu gehört“, sagte sie einmal. Und weiter: „Es ist sozusagen ein Dienen für das, was vorgegeben ist.“ Davon profitierte vor allem ein Mann, der bei allen seinen bisherigen Projekten auf die Dienste der Wahl-Berlinerin vertraut hat: Christian Petzold. Die klare Erzählstruktur seiner Filme, das perfekte Timing im Wechsel der oft langen und statischen Einstellungen ist auch ein Verdienst Böhlers.

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