Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Schlagwort: Menschen am Sonntag

BABYLON BERLIN: Entstehung und mediale Vorläufer

Mit Staffel 5 geht 2026 die Serie BABYLON BERLIN zu Ende. Doch die Faszination für die Jahre der Weimarer Republik bleibt bestehen. Leonardo Quaresima bettet die Serie in ihren medialen Kontext ein.

Volker Kutschers 2007 erschienener Roman Der nasse Fisch (Dieser Ausdruck wird im Berliner Polizeirevier für ungelöste Fälle verwendet) bildet die Grundlage für die ersten beiden Staffeln der Serie Babylon Berlin. Auf dem zweiten Roman mit dem Titel Der stumme Tod (2009) beruht hingegen die dritte Staffel (2020). Aus dem dritten Band der Kutscher-Romane ging die vierte Staffel hervor. Doch gibt es noch weitere textliche Kernstücke, die sowohl für Kutschers Romane als auch direkt für die Serie eine bedeutende Mittlerfunktion innehatten.

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Ins Exil und wieder nach Hause

Erinnerung an den großen Regisseur Robert Siodmak

Wer ist Robert Siodmak? Robert Siodmak gehört zu den Filmemachern, die aus Deutschland von den Nazis vertrieben wurden und ihre Karriere in Hollywood fortsetzten – in Siodmaks Fall sehr erfolgreich. Während sein noch in Deutschland gedrehtes Werk Menschen am Sonntag – einer der schönsten Berlin-Filme überhaupt – fast dokumentarisch anmutet, reüssierte er in Hollywood nicht zuletzt auf dem Gebiet des Film noir, mit Filmen wie The Killers oder The Spiral Staircase. Trotz des Erfolgs in Amerika zog es ihn nach Kriegsende zurück nach Europa. Das Zeughauskino in Berlin hat Robert Siodmak eine Retrospektive gewidmet, zu der jetzt eine Begleitpublikation erschienen ist.

Wir zitieren im folgenden aus dem einleitenden Beitrag von Wolfgang Jacobsen.

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