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Schlagwort: atombombenkino

Ein amerikanischer Held und der Matilda-Effekt – OPPENHEIMER (2023)

Für OPPENHEIMER hat Autor und Regisseur Christopher Nolan sehr gründlich recherchiert, wenn es darum geht, das Heldenbild des genialen Kernphysikers zu untermauern. Allerdings nimmt er in Kauf, eine bedeutende Wissenschaftlerin sträflich zu ignorieren.

Es war am Montag, 16. Juli 1945, exakt 5.29 Uhr und 45 Sekunden, als ein Mensch erstmals jene Kraft entfesselte, die die Welt im Innersten zusammenhält. Auf dem Testgelände Alamogordo in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico detonierte die erste atomare Bombe mit einer Kraft, die 21.000 Tonnen des konventionellen Sprengstoffs TNT entsprach. Regisseur Christopher Nolan nimmt sich für diesen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte 92 Sekunden Zeit: Knapp zwei Drittel seiner dreistündigen filmischen Biografie über J. Robert Oppenheimer, den Vater der Atombombe, sind erzählt, als das Accelerando der Streicher abrupt abreißt. Der Countdown springt auf null – Stille.

OPPENHEIMER-Filmplakat © Universal
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Wie Hollywood lernte, die Bombe zu lieben: Die Atombombe im Kino

Nach den Atombomben-Abwürfen über Hiroshima und Nagasaki im August 1945 entstand ein neues Genre: das Atombombenkino. Sassan Niasseri wirft einen Blick auf dessen ikonisch gewordenen Bilder.

Falls Ihnen aufgefallen sein sollte, dass die Bilder nuklearer Explosionen in vielen Filmen gleich aussehen, brauchen Sie ihre Wahrnehmung nicht zu hinterfragen. Sie täuschen sich nicht. Es sind dieselben Bilder.

Archivmaterial von einer Atombombenexplosion, das in Spielfilmen verwendet wurde. 
Diese Abbildung (nachträglich koloriert) zeigt den sig. Atompilz und entstammt dem Trinity-Test 1945.
Archivmaterial von einer Atombombenexplosion, das in Spielfilmen verwendet wurde.
Diese Abbildung (nachträglich koloriert) entstammt dem Trinity-Test 1945.
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