Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Kategorie: Schauspieler (Seite 2 von 2)

«Lieber Edgar Reitz…»

Wie Regisseur Edgar Reitz und Hauptdarsteller Edgar Selge gemeinsam die Figur des Leibniz entwickelten. Ein E-Mail Austausch.

Mit Leibniz-Darsteller Edgar Selge erlebte Regisseur Edgar Reitz einen leidenschaftlichen Partner bei der Suche nach der inneren Wahrheit des Films LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES. Dieser Auszug ihrer insgesamt von Mai 2023 bis Oktober 2024 andauernden Mail-Korrespondenz zeigt, wie sie eine gemeinsame Sprache fanden und wie der Film immer weiter Gestalt annahm.

Edgar Reitz (r.) und „Leibniz“-Hauptdarsteller Edgar Selge (l.)
bei den Heimat Europa Filmfestspielen in Simmern © HEFF/Werner Dupuis
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Zwischen Tradition und Moderne – Maggie Smith

Nachruf auf die 2024 verstorbene britische Kult-Schauspielerin Maggie Smith (28.12.1934-27.9.2024), die im Film wie auch auf der Bühne außergewöhnliche Frauenfiguren kreierte.

Als Charakterdarstellerin startete Maggie Smith nach frühen Theatererfolgen auch im Film der 1960er-Jahre schnell durch und zeigte ihre außergewöhnliche Begabung und Vielseitigkeit. Sowohl für das Drama DIE BESTEN JAHRE DER MISS JEAN BRODIE als auch für die Komödie DAS VERRÜCKTE CALIFORNIA-HOTEL wurde sie mit einem Oscar geehrt. In späteren Jahren fiel ihr oft das Fach exzentrischer alter Frauen zu, das sie nuancenreich ausfüllte. Mit den HARRY POTTER-Filmen prägte sie ein ganzes Jahrzehnt magischen Kinos mit, und durch die Serie DOWNTON ABBEY wurde sie im hohen Alter noch zur Fan-Ikone.

Maggie Smith als die ikonische Violet Crawley, Dowager Countess of Grantham
in DOWNTON ABBEY (2010-2015) © Carnival Films
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Ein großartiger Geschichtenerzähler – Hollywoodlegende Clint Eastwood wird 95

Ein Geburtsagsporträt von Kai Bliesener

Ein Gesicht, so markant wie eine Felsformation in den Rocky Mountains. Furchen, die sich mit den Jahrzehnten so tief eingegraben haben, wie der Grand Canyon. Augen, die blitzen können wie glühende Kohlen. Und ein Mund, dessen Lippen zusammengepresst kaum mehr als ein schmaler, gerader Strich sind. So kennen wir Clint Eastwood, Hollywoods Großmeister, der auch von den dunklen Themen nicht zurückschreckt, sondern sie ausleuchtet und auf die Leinwand bringt. Dabei kann er ziemlich verschmitzt lächeln und verfügt über einen trockenen Humor, der auch von gesunder Selbstironie lebt.

Clint Eastwood beim Cannes Film Festival 2008
© Fanny Bouton / Wikimedia Commons
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