FILMgeBlätter

Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

Bilder vom Orient: 10 Jahre arabischer Frühling

Henriette Bornkamm erzählt, was der frühe ägyptische Tonfilm mit dem arabischen Frühling zu tun hat

Als ich 2011 eine Stelle als Dozentin für Film in Kairo angeboten bekam, wusste ich sofort: Da muss ich hin! Ich wollte die Aufbruchsstimmung aus nächster Nähe erleben (und zum Gegenstand meiner Filme machen). Mein positives Bild vom Arabischen Frühling, erhielt dann schon am Tag nach meiner Ankunft Risse, als 28 Demonstranten durch Angehörige der Armee getötet wurden. Und der Aufstand der Jugend wurde schnell von anderen gesellschaftlichen Gruppen vereinnahmt. Ziel der meisten war nicht die 1:1-Übernahme des westlichen Demokratiemodells – war es nie gewesen. In den nächsten zwei Jahren stellte sich heraus, dass fast alles an Ägypten anders war, als ich es mir vorgestellt hatte. Hatten mir die Medien ein falsches Bild von Ägypten und dem Arabischen Frühling vermittelt, oder hatte ich die Bilder und Inhalte falsch interpretiert?

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Mel Gibson * 3.1. 1956

Ein aufregender Schauspieler

Mel Gibsons Durchbruch zu einem der gefragtesten und bestbezahlten Stars Hollywoods erfolgte zweifellos durch seine Hauptrolle in einem kleinen australischen B-Picture-Movie, für den man dem Regiedebütanten George Miller eine vergleichsweise lächerliche Summe von 400 000 Dollar Produktionsetat zur Verfügung gestellt hatte. Dass dieser Film, MAD MAX (1979), sich nicht nur zu einem sensationellen finanziellen Erfolg mauserte, dessen weltweites Einspielergebnis heute auf um die 100 Millionen Dollar geschätzt wird, sondern auch zu einem rasanten Kultfilm und einem Prototypen für das anarchistische Endzeitkino der 80er Jahre, ist nicht zuletzt dem vielseitigen Talent Mel Gibsons zu verdanken. Geboren wurde Mel Columcille Gerard Gibson in den USA, doch siedelte ihn sein Vater bereits mit zwölf Jahren mit einem Teil der insgesamt 13köpfigen Familie nach Down Under um, weil er zurecht befürchtete, seine männlichen Nachkommen ansonsten der Vietnam-Invasion opfern zu müssen. Statt durch den asiatischen Dschungel zu robben, erwarb sich Gibson sein schauspielerisches Rüstzeug am National Institute of Dramatic Arts in Sydney. Auf drei weitere ’Lehrjahre’ mit reinen Brot-und-Butter-Jobs in mäßig erfolgreichen Kinoproduktionen, in TV-Shows und einigen Bühnenproduktionen, folgte 1979 der Durchbruch: Gleichzeitig zur weltweiten Aufmerksamkeit, die er mit MAD MAX auf sich zog, erhielt Gibson eine Auszeichnung vom Australian Film Institute als bester Schauspieler für seine Interpretation eines behinderten jungen Mannes in TIM (1979). Sein Debüt für Hollywood gab Gibson 1984 als Fletcher Christian in DIE BOUNTY an der Seite von Anthony Hopkins. Mit anspruchsvolleren Rollen wie der des Ed Biddle in MRS. SOFFEL (1984) versuchte er früh, sein Image als gut aussehender, aber grobschlächtiger Mime mit beschränkten darstellerischem Talent in Richtung Charakterdarsteller zu korrigieren – ein Weg, den er kontinuierlich weiterverfolgte bis hin zu HAMLET 1990. Nicht zuletzt mit dem Historienepos BRAVEHEART (1995) setzte er einen Meilenstein für seinen Weltruhm – Voraussetzung dafür, dass er mit THE PATRIOT im Jahr 2000 als erster Hollywoodstar die magische Grenze der 25 Millionen Dollar Gage überschritt. Seine parodistischen Qualitäten stellte der heute siebenfache Vater nicht zuletzt in den vier Sequels zu LETHAL WEAPON unter Beweis, die Produktion, die Gibsons Karriere wohl am stärksten geprägt haben dürfte. Die wohl größten Schlagzeilen und die nachhaltigste Präsenz in den Kulturteilen der Zeitungen rund um den Globus erzielte er jedoch jüngst durch seinen nach THE MAN WITHOUT A FACE (1993) und BRAVEHEART dritten Ausflug hinter die Kamera. Vor allem die Brutalität der Darstellung des Martyriums Christi in THE PASSION OF THE CHRIST (2004) spaltete Publikum und Kritik. Für ein neues, ähnlich ambitioniertes Regieprojekt des streng gläubigen Katholiken, einer Verfilmung des Lebens von Papst Johannes Paul II, soll bei der Beerdigung und den Trauerfeierlichkeiten laut Zeitungsberichten bereits ein Filmteam vor Ort gewesen sein.

Dieser Beitrag ist im Filmkalender 2006 erschienen. Auch in der aktuellen Ausgabe des Filmkalenders gibt es Porträts und spannende Beiträge

Hayao Miyazaki

5.1. 1941

„Bevor ich ihn traf, stellte ich mir Hayao Miyazaki immer als Baum vor, nicht als Mensch“, sagte die Darstellerin Yumi Tamai einmal. Wer die Filme des japanischen Animationsmeisters gesehen hat, kann das vielleicht verstehen. Er ist einer der erfolgreichsten Filmemacher der Welt, aber eben auch ein überzeugter Aktivist, der in seinen Werken stets den rücksichtsvollen Umgang mit der Umwelt thematisiert. Miyazaki zieht sich regelmäßig in die uralten Wälder der Insel Yakushima zurück – die knorrigen, riesenhaften Bäume dieser Region dienten als Inspiration für viele seiner Filme.

Die zweite große Leidenschaft, die sich neben dem Naturschutz immer wieder in Miyazakis Filme einschleicht, ist die Luftfahrt. Kein Wunder, schließlich baute sein Vater Flugzeuge. Dabei sind es vor allem die europäischen Modelle, die den Animationskünstler von kleinauf begeistern, denn Miyazaki schwankt ständig zwischen der japanischen und der europäischen Kultur. Während er in Porco Rosso oder Das Schloß im Himmel in mediterranen Landschaften und mittelalterlichen Fachwerkhäusern schwelgte, breitete er in Chihiros Reise ins Zauberland und Prinzessin Mononoke mit archaischen Rachegöttern und freundlichen Fluß- und Waldgeistern ein ganzes Pandämonium japanischer Folklore vor dem staunenden Zuschauer aus. Genauso vielfältig mischt Miyazakis Zeichenstil auch klassische japanische Maltechniken mit europäischer Tiefenperspektive.

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Woody Allen * 1. 12. 1935

„Ich will nie einem Club angehören, der einen wie mich als Mitglied aufnimmt.“ Dieser Satz aus der Eröffnungssequenz von Der Stadtneurotiker charakterisiert Woody Allens Haltung zum Business Hollywood. Als sein Film 1978 mit vier Oscars ausgezeichnet wird, spielt er wie jeden Montag in seinem Stamm-Pub Klarinette.

Hollywood ist auch künstlerisch kein Vorbild, Allen orientiert sich an europäischen Vorbildern. Mit Innenleben, September oder Eine andere Frau lieferte er Charakterstudien mit Großaufnahmen von sprachlosen Figuren in verstörenden (Bild)räumen voller Leere. Bei Letzterem arbeitet er mit Sven Nykvist zusammen, dem Kameramann seines Favoriten Ingmar Bergman. Harry ausser sich experimentiert mit Jump Cuts und dekonstruktivistischer Formsprache, inspiriert durch die russische Avantgarde. Mit Stardust Memories zollt er Federico Fellini Respekt.

Sein schönster Schwarzweiß-Film ist aber Manhattan. Eine Ode an den Big Apple, eröffnet durch urbane Impressionen, untermalt von George Gershwins rhapsodischen Klängen. New York war seine Stadt, blieb es aber nicht immer.

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Leos Carax *22. 11. 1960

Der französische Filmregisseur Leos Carax wird 60 – Porträt eines Poète maudit.

„Metteur en scène ou director. Il ne s’agit pas de diriger quelqu‘ un, mais de se diriger soi-même.“                                          

Robert Bresson, “Notes sur le cinématographe”

In Sachen Karriere an die Wand fahren kann Leos Carax so schnell niemand das Wasser reichen. Vier Langfilme in 25 Jahren, darunter das Millionengrab POLA X (1999) und die mehrere Produzenten verschleißende Großproduktion DIE LIEBENDEN VON PONT-NEUF (1991). Hinzu kommen totgeborene Projekte und der Ruf, schwierig zu sein. Es gibt vermutlich vertrauenerweckendere Biographien im Filmgeschäft, zumindest für die Finanzjongleure der heutigen Kinoökonomie.

Nicht ohne Witz ist deswegen der Titel der jüngsten Produktion des französischen Regisseurs: MERDE (2008), ein Beitrag zum Omnibusfilm TOKYO, an dem neben Carax noch Michel Gondry und Bong Joon-ho mitgewirkt haben. MERDE ist ein Anschlag auf den guten Geschmack, eine anarchische digitale Farce, die ebenso viel vom Filmgeschäft verrät wie vom Terrorwahn nach dem 11. September 2001. Denis Lavant verkörpert die gleichnamige Hauptfigur: einen zotteligen Quasimodo, der die Menschen hasst und das Leben liebt. Von der Tokioter Kanalisation aus macht er sich auf, Angst und Gewalt in der japanischen Metropole zu säen. Man sieht kreischende Japanerinnen und Fernsehmoderatoren, die von Anarchie in der Stadt berichten – und einen entrückten Denis Lavant, der an eine düstere Märchenfigur erinnert. „Er sagt, er heiße Merde“, sagt sein Anwalt während der Gerichtsverhandlung, „was übrigens sehr an das französische Wort für Scheiße erinnert.“

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Ryan Gosling

*12.11.1980

Bei flüchtiger Betrachtung dürfte Ryan Gosling bei vielen Menschen den Impuls wecken, den auch die Figur von Emma Stone in der Komödie Crazy Stupid Love (2011) verspürt: Wir wollen ihn auffordern, sein Shirt auszuziehen, um dann ungläubig auszurufen: „Ist das dein Ernst? Du siehst aus wie gephotoshopped!“
Der am 12.11.1980 in Ontario geborene Kanadier ist aber viel mehr als ein charmanter Beau. Schon als Kind tanzt, singt und musiziert er. Im Alter von 12 Jahren wird er zum ersten kanadischen „Mouseketeer“, setzt sich bei einem Talentwettbewerb gegen mehr als 15.000 Konkurrent*innen durch. Zwei Jahre lang ist er mit Justin Timberlake, Christina Aguilera und Britney Spears Teil der Jungstar-Schmiede „Micky Mouse Club“. Von 1995 bis 1999 tritt er in TV-Teenieserien wie Young Hercules auf.

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Steve McQueen

*24. März 1930 + 7. November 1980

17 Jahre war Steve McQueen schon tot, als er plötzlich zu neuem Leben erwachte. Die Automarke Ford machte ihn 1997 zur Ikone eines Werbespots für ihr Modell Puma. Geschmeidig wie auf Schienen fährt McQueen darin durch die hügeligen Straßen von San Francisco, die Passanten schauen ihm irritiert wie bewundernd nach. Der Clip war eine Hommage an die atemberaubende Verfolgungsjagd in BULLITT (1968): geschlagene zwölf Minuten lang, Vorbild für die zahllosen Crashcar-Rennen, die die Filmgeschichte in der Folge bereithielt. Gedreht zum Teil aus waghalsigen Subjektiven mit dem echten Steve McQueen am Steuer, der es sich nicht nehmen ließ, den Stunt selbst zu stemmen. Eines seiner vielen Markenzeichen. Im Ford-Spot ging es deutlich gemächlicher zu. Am Ende parkt McQueen den Wagen in einer Werkstatt, steigt aus und wirft einen sehnsüchtigen Blick auf ein Motorrad, das in der Ecke steht. Eine Reminiszenz an die nicht minder berühmte Szene aus dem Kriegsdrama GESPRENGTE KETTEN (1962) von John Sturges, in der der Schauspieler auf zwei Rädern in halsbrecherischer Fahrt vor den Nazis flieht. Selbstverständlich auch hier von niemandem gedoubelt.

Fiktion und Leben waren bei Steve McQueen nur schwer zu trennen. Er war ein Draufgänger auf der Leinwand wie im Privaten, stets auf der Überholspur in seinen schnittigen Sportwagen, auf dem Beifahrersitz die schönsten Frauen. John Dominis, Fotograf des US-Magazins „Life“, machte in den 60er und 70er Jahre viele Fotos von ihm. Bei Motorradrennen durch die Mojave-Wüste, in seinem Jaguar; das bekannteste zeigt ihn beim Schwefelbad mit seiner damaligen Frau, eine Zigarette im Mundwinkel, eine Flasche Rotwein auf dem Badewannenrand, ganz der coole Macho. Er war der Prototyp des modernen Filmstars, der mit seinem atemlosen Lebensstil und seinen immer glamourösen Begleitungen stets eine Armee von Paparazzi in Atem hielt. „In meinen Dackelaugen ist etwas, das die Leute denken lässt, ich sei gut“, sagte er einmal, „aber das stimmt nicht so ganz. Ich bin so ziemlich der, den ich in meinen Filmen spiele, und das habe ich mittlerweile auch akzeptiert.”

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Ethan Hawke

* 6. November 1970

Whatever Happened to the Nineties? Nicht, dass man Eurodance, Diddl-Mäuse oder Plateau-Sneaker vermissen würde, doch irgendwas fehlt. Vielleicht ist es die eingeschnappte Verweigerungshaltung des Grunge, mit ihrer herzlich-naiven Teenage Angst und der ebenso trotzigen wie zum Scheitern verurteilten Entscheidung, nie beim großen Mittelmaß des Erwachsenendaseins mitzumachen. Während anderswo das Ende der Geschichte gefeiert wurde, verschränkten die letzten Jahrgänge der Generation X bockig die Arme und weigerten sich, in den geschmacklosen Taumel der Spaßgesellschaft einzusteigen. Ein Posterboy von einst und eine Erinnerung an die verstrubbelte Unzufriedenheit mit dem allzu seichten Lauf der Dinge war, ist und bleibt Ethan Hawke. Als sinnkriselnder Musterschüler Todd Anderson in Peter Weirs Club der toten Dichter lieh er noch in den späten Eighties den inspirierenden Ausführungen von Lieblingslehrer Robin Williams sein Ohr und nahm sich dessen Credo „Seize the Day“ anscheinend auch nach Drehschluss zu Herzen. Wie Todd schien auch Hawke zu wissen, dass nicht nur der Tag, sondern auch die Karriere zu wertvoll sind, um sie mit Mittelmaß und Stumpfsinn zu vergeuden.

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Tilda Swinton

*5. November 1960

Es war eine eindrückliche Geste der Trauer. 1995 legte sich Tilda Swinton in einen gläsernen Sarg. Eine Woche jeden Tag acht Stunden lang. „The Maybe“ hieß die Ausstellung in der Londoner Serpentine Gallery, in der die Schauspielerin als lebendes Exponat ihrem Mentor und Künstlerfreund Derek Jarman die letzte Ehre erwies. Jarman war 1994 an Aids gestorben. „Derek Jarman war eine Gegenkraft“, sagte Swinton einmal in einem Interview mit der „Zeit“, „aber von innen, aus dem Herzen der Kultur heraus. Ich fühlte mich wie ein Kind, das in dieser Umgebung erzogen wurde. Denn die Zeit mit Jarman war meine Geburt als Künstlerin.“ Sieben Filme haben die beiden zusammen gemacht. Unvergessen ist ihr erster Auftritt auf der Leinwand, in CARAVAGIO 1986: Swinton mit schmutzverschmiertem Gesicht, ein Mädchen von der Straße, das von dem italienischen Maler porträtiert wird. Sie nimmt ihr Kopftuch ab und entblößt ihre langen roten Haare. Eine Ikone war geboren – im Film selbst und in der Welt des Undergroundkinos. In THE LAST OF ENGLAND – VERLORENEN UTOPIEN (1987) spielte sie eine Braut im assoziativen Abbruchfeld zwischen Viktorianismus und Thatcherismus, im nicht minder experimentellen EDWARD II die intrigante Königin Isabella in prachtvoller Kostümierung. In den magischen Bildentwürfen Jarmans war Swinton immer mehr Teil eines Gemäldes als eine psychologisch agierende Schauspielerin.

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Cineastischer Blick nach Osteuropa

Russische Filmklassiker zum Kennenlernen

Wir setzen unsere Reise durch die osteuropäische Filmkultur fort und werfen einen Blick auf den sowjetischen und russischen Film. Wer von der sowjetischen Film-Avantgarde spricht, meint meist das revolutionäre Kino der 1920er- und 1930er-Jahre. Doch auch in der Zeit nach Stalins Tod bis zum Ende der UdSSR entstanden Meisterwerke, etablierten sich große Regienamen, gab es ästhetische Höhepunkte und Experimente.
Wir zitieren stellvertretend aus drei Filmanalysen der 2-bändigen Sammlung Klassiker des russischen und sowjetischen Films.

Der Mann mit der Kamera (1929)

Regie: Dziga Vertov

Im Jahr 1929, am Höhepunkt seiner künstlerischen Karriere stehend, wagte sich der Experimentator unter den sowjetischen Filmemachern an das Projekt, einen Film ganz ohne Zwischentitel zu gestalten, sich also ausschließlich mittels Filmsprache dem Publikum verständlich zu machen. Um auf der Leinwand den Schauplatz einer fiktiven sowjetischen Großstadt entstehen zu lassen, in der sich der titelgebende Kameramann bewegt, drehte Vertov über mehrere Jahre hinweg an verschiedenen Orten.
Seine Hauptdarsteller suchte Vertov im realen sowjetischen Alltag, zum Beispiel auf den Straßen der Großstädte oder in den Fabriken. Sein Interesse galt hierbei auch den Maschinen; sein euphorischer Ausruf «Uns ist die Freude tanzender Sägen einer Sägemaschine verständlicher und vertrauter als die Freude menschlicher Tanzvergnügungen» untermauert, dass er dem futuristischen Weltempfinden nahe stand. Die Fehlerlosigkeit und der maschinelle Rhythmus von Produktionsvorgängen, das Tempo und die gleichförmige Präzision von Arbeitsprozessen faszinierten Vertov.

Der Mann mit der Kamera (1929) (Österreichisches Filmmuseum)
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