Prof. Dr. Marcus Stiglegger über seine Neuerscheinung Holofiction sowie seine jahrzehntelange Forschung zur Ikonografie des Holocaust in Film und Popkultur
Herr Stiglegger, Sie forschen schon seit vielen Jahren zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaustdarstellungen in Film, Fernsehen und Popkultur. Wie kamen Sie nun zum Buch Holofiction bzw. wie schließt sich das Buch an Ihre bisherigen Forschungen an?
Mitte der 1980er Jahre besuchte ich die Gedenkstätte Mauthausen in Österreich. Dort sah ich zum ersten Mal den Essayfilm NACHT UND NEBEL von Alain Resnais. Dieses Ereignis hat sich unauslöschlich bei mir eingeprägt. Der Genozid der Naziära ist eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte, und als ich später Filmwissenschaft studierte, war die filmische Auseinandersetzung mit diesem Thema stets eine wichtige Orientierung für meine Forschung.











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