FILMgeBlätter

Der Blog des Schüren Verlags über Kino, Medien, Filme und was sonst so betrachtet werden kann

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Im indischen Kino gewesen

getanzt – geliebt – gelacht – geweint

Es ist bunt, schrill, laut, sentimental, lustig, traurig, mitreißend, erotisch und zugleich prüde und wird in den Studios der Megacity Mumbai gedreht. Dann wieder zeigt es sich sensibel, subtil inszeniert, literarisch, gesellschaftskritisch und entstammt zum Beispiel der Arthouse-Filmszene in Kalkutta. Und als südindische Antwort auf die Hindi-Filme des Nordens kann es gelegentlich noch bunter, noch schriller ausfallen, eine hybride Mischung zwischen Musical- und Martial-Arts-Film jenseits aller Kino-Konventionen und Genrekategorien: Das indische Kino ist so komplex und heterogen wie der Subkontinent selbst, seine Menschen und ihre Lebensweisen.

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Die Erfindung des Dokumentarfilms

Seit 1914 werden Kriege auch mit der Kamera geführt

Wir leben in keiner friedlichen Welt. Wir sind gewohnt, dass uns die Nachrichten Bilder von Leid, Krieg und Zerstörung zeigen – wir sehen die Kriege in HD-Qualität durch die Augen der Kamera. Dokumentationen, Spielfilme, Animationsfilme – sie alle versuchen Krieg und Elend in ihrer eigenen Realität darzustellen. Angefangen hat dieser Krieg der Bilder vor 100 Jahren, mit Beginn des Ersten Weltkriegs.

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Kleider machen Leute

Ein Blick auf das Berufsbild der Kostümdesigner

Eine Person betritt die Szene eines Films oder die Theaterbühne – und schon haben wir uns ein Bild von ihr gemacht. Dazu trägt maßgeblich bei, wie die Person gekleidet ist. Kleider machen Leute, und diese Wirkung ist im Film oder auf dem Theater das Resultat der Arbeit der Kostümbildner und -bildnerinnen, ein Beruf, der oft im Schatten der anderen Tätigkeiten bei der Herstellung eines Filmwerks steht.

Riccarda Merten-Eicher arbeitet seit vielen Jahren in diesem Beruf und hat ein Buch geschrieben, in dem sie einen spannenden Einblick in die «Kostümsprache», von der ersten Inspiration, den Entwürfen über die finanzierbare Konzeption bis zur künstlerischen Umsetzung innerhalb des Filmwerks gibt.

Kostümentwürfe
Entwurf und fertiges Kostüm (Geliebte Clara, 2008)

Kostüme sind als eigenständiges filmisches Mittel in ein subtiles Spiel eingebunden, zielen mit ihrer Sprache auf eine spezifische Wahrnehmung und nicht nur darauf, schön zu sein.

FILMgeBlätter hat Riccarda Merten-Eicher nach den Besonderheiten ihres Berufs befragt.

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